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Archiv für die Kategorie ‘Auf ewig Schule’

Ein paar Gedanken zu 2016

Hallo meine Lieben und frohes neues Jahr!
Wie bei vielen, möchte auch ich hier einen kleinen oder vielleicht auch größeren Rükblick auf 2016 starten, bevor es hier so richtig mit neuen Beiträgen startet. Ich hoffe, ich schaffe es dieses Jahr wieder etwas aktiver zu sein, was das Schreiben und auch ein paar andere Dinge angeht…! Nun aber noch ein paar Gedanken zu meinen Erlebnissen 2016:

Im Januar stand erst einmal Abschied nehmen auf dem Plan, weil ich mein Referendariat beendet habe und die Schule wechseln musste. Die Mädels aus dem Ref, meine Kolleginnen, die Schülerinnen und Schüler meiner Ausbildungsschule… Einige musste ich hinter mir lassen, aber ich habe den ein oder anderen im Laufe des Jahres wieder gesehen und habe zu einer Person auch noch recht guten Kontakt. Mit den Mädels ist es leider ein wenig im Sand verlaufen, was wirklich schade ist, weil wir eine tolle 5er Truppe waren. Vielleicht lässt sich da 2017 ja wieder etwas Kontakt herstellen…

Der Februar war geprägt von Neuem, was natürlich mit der neuen Stelle/Schule zu tun hatte. Eine ganz schöne Umstellung von ca. 10 Wochenstunden am Ende des Refs auf eine Vollzeitstelle mit 28 Stunden und eigner Klasse. Aber die Kolleginnen und Kollegen haben mich gut aufgenommen und das Verhältnis zu den meisten ist mittlerweile echt gut. Bei Fragen waren alle offen und hilfsbereit, was auch immer noch anhält. Ich fühle mich im Kollegium super aufgehoben!

Im März war ich mit meiner Besten in den Ferien ein paar Tage in Prag, die an sich sehr schön, zum Teil aber auch tierisch anstrengend waren. Da die Gute ja nun nicht mehr in der gleichen Stadt wohnt, musste die Reise erst einmal geplant werden… Die Hinreise starteten wir gemeinsam von hier aus mit meinem Auto, auf dem Rückweg nahm sie den Fernbus und ich fuhr alleine. Eigentlich wollte ich von der Reise ja berichten und ein paar Fotos zeigen, aber irgendwie bin ich nicht dazu gekommen… Der Entwurf für den Beitrag schlummert im Entwürfeordner so vor sich hin. Sollte mal nachschauen, ob ich nicht gar schon etwas geschrieben hatte…

April und Mai waren hier im Blog absolute Flaute und ich kann jetzt gar nicht mehr genau sagen, woran es eigentlich lag. Aber der Fotoordner gibt ein wenig was her, über das ich kurz berichten kann. Im April habe ich mit einer Kollegin, ihrer und meiner Klasse sowie einer Betreuungskraft einen Ausflug zum Bauernhof gemacht. Es war eine nette kleine Wanderung, wir konnten uns vieles anschauen, Tiere füttern und streicheln. Es wurde natürlich auch gefrühstückt und anschließend noch auf dem nahe gelegenen Spielpltz getobt. Einige Eltern hatten sich netterweise bereit erklärt jeweils einen Schwung Kinder abzuholen und nach Hause zu bringen. Im Mai habe ich mit der damals 8. Klasse und dem WPK der Klassen 9/10 die angefangenen Patchwork Kissen beendet, die zum Teil echt toll geworden sind. Einige wurden, soweit ich weiß, zum Muttertag verschenkt, worüber sich die entsprechenden Mütter natürlich riesig gefreut haben. Der Stolz in den Augen der Teens, wenn sie auf die fertigen Kissen angesprochen und dafür gelobt wurden, war schön anzuschauen :)

Im Juni habe ich euch meine damalige Nähecke gezeigt. Seit der Mitbewohner im September ausgezogen ist, existiert sie so nicht mehr, da mein ehemaliges Mehrzweckzimmer (schlafen, arbeiten etc.) zum Arbeits- und Nähzimmer geworden ist. Der Monat war von langen Schul-/Arbeitstagen geprägt, da die Ferien kurz vor der Tür standen und somit Zeugniskonferenzen und ähnliches angesagt waren. Dafür startete ich dann kurz nach Ferienbeginn meinen Trip zur Besten und ihrem Freund. Wir haben die gemeinsame Zeit und das gute Wetter genossen, und ein bisschen was angeschaut, gemütlich auf dem Sofa Serien geguckt und waren Geocachen. Rundum ein guter Start in die ersten richtigen Sommerferien (vom Ref mal abgesehen…).

Der Juli war irgendwie Zoo-Monat. Als erstes war ich an meinem Geburtstag in Bremerhaven im Zoo am Meer, wovon ich hier berichtete. Dreieinhalb Wochen später, kurz vor Ferienende, nutzte ich mit meinen Eltern noch die Gelegenheit des langen Donnerstags im Erlebniszoo Hannover. Der eigentlich geplante Besuch bei einem Freund in Wiesbaden musste leider verschoben werden. Ich konnte ihn aber in den Herbstferien nachholen.

Im August starteten meine Kids in ihr zweites Schuljahr und die Einschulung der neuen Erstis fand statt. Unsere Zweit- und ein paar der Viertklässler begleiteten die Einschulung mit ein paar musikalischen Beiträgen. Wir bekamen 2 neue Kolleginnen, wovon eine leider zur Zeit nicht mehr arbeiten kann. Die andere übernahm eine unserer „neuen“ dritten Klassen und teilt sich nun den Flur mit mir. Ich fand diesen Monat auch ein wenig Zeit zum Nähen und verschenkte unter anderem eine Tasche, die ich euch hier zeigte.

Da ich im September weder im Blog etwas geschrieben, noch groß Fotos gemacht habe, kann ich lediglich eine Sache anführen, die den weiteren Verlauf des Jahres quasi mitbestimmt hat. Denn im September tauchte ein gewisser Herr (wieder) bei unserem wöchentlichen Spieleabend auf. Er wollte die früheren Kaffeeklatsch-Treffen wieder aufleben lassen, ich fand die Idee gut und – schwupps – durch einen Kommentar eines anderen Mitspielers, war das erste Einzel-Treffen vereinbart und die (unsere) Geschichte nahm quasi ihren Lauf. Kaffeetrinken, gemeinsamer Konzertbesuch und dann die Frage nach einem Date :)

Dieses fand am 01. Oktober statt und leitete die Herbstferien ein, über die ich ebenfalls berichtete. Irgendwie veränderte sich damit so einiges, was aber keinesfalls schlecht, sondern absolut schön ist! 3 Monate sind es nun schon und ich hoffe es folgen noch viele weitere!

Im November waren wir mit der gesamten Grundschule beim Weihnachtsmärchen und haben uns Dornröschen, aufgeführt von Schülerinnen und Schülern eines ortsansässigen Gymnasiums angeguckt. Ich bekam eine neue Schülerin in die Klasse und besprach mit der 3. das Thema Körper, zu dem wir abschließend kleine Vorträge hielten. In meiner Wohnung stand dann noch Streichen auf dem Plan. Nach 4 Jahren hatte ich mir die hellgrüne Wand und die darauf geklebten Schmetterlinge im Wohnzimmer übergesehen. Jetzt ist die Wand grau und von Zebra Bildern geziert.

Anfang Dezember war ich mit einer Kollegin, ihrer 3. und der anderen 3. bei der Freiwilligen Feuerwehr, wo wir ein paar Expereimente machten und uns ganz viel anschauen konnten. Am ersten Wochenende fand das traditionelle Adventskaffee der Besten in meinem Wohnzimmer statt. Es gab leckeren Kuchen und Muffins und viele nette Gespräche. Außerdem wurde aufgrund diverser vorangegangener Ereignisse ein Beschluss gefasst, der 2017 noch zu viel Packerei und Schlepperei führen wird. Es bleibt also spannend hier! Das erste Mal Weihnachten mit Freund verlief übrigens relativ ruhig und entspannt, wenn auch etwas anstrengend aufgrund der vielen Termine und der damit verbundenen Fahrerei. Dafür konnten wir am 27. noch einmal komplett abschalten und den Tag gemeinsam und vor allem in Ruhe genießen, bevor es für ihn dann noch mal 3 Tage arbeiten hieß. Den Silvesterabend verbrachten wir mit lieben Bekannten, Raclette, Spielen und diversen Alkoholika in meinem Wohnzimmer und hatten unseren Spaß dabei! :D

Ein Ende ist immer auch ein Anfang

Der Januar ist geprägt von letzten Malen. Jeweils das letzte Deutsch-, Sachunterrichts- und Pädagogikseminar liegen seit letzter bzw. vorletzter Woche hinter mir. Die Abschlussveranstaltungen und somit auch die Verabschiedung der Seminarleiterinnen fiel unterschiedlich aus, doch alles in allem, haben sich alle 3 gefreut. Gefreut, dass wir (meine Mitstreiterinnen in den jeweiligen Seminaren und ich) es geschafft haben und alle für den 01.02. eine neue Stelle in petto haben und gefreut über die kleinen und großen Geschenke, die wir für sie besorgt haben. Das Ref, wie es von vielen mehr oder weniger liebevoll abgekürzt wird, neigt sich nun langsam aber sicher dem Ende zu (auch wenn wir offiziell noch bis zum 29.02. unseren Status als Anwärter/innen aufgrund unseres Einstellungstermins behalten).

Am letzten Mittwoch wurden wir feierlich von unseren Seminarleitern verabschiedet und bekamen die offiziellen Zeugnisse überreicht. Zu diesen Feierlichkeiten hatten sich alle Pädagogikseminarleiter etwas für ihre „Zöglinge“ ausgedacht und so durften wir uns über diverse Beiträge in Lied- und Reimform, als Präsentation, Video, Rätsel und sogar spontanes Rollenspiel freuen und auch amüsieren. Auch wir haben uns etwas Kleines ausgedacht und wie traditionell wohl schon üblich, ein Lied umgedichtet und dieses, nach der Rede von zwei Mitabsolventinnen, allesamt zum Besten gebracht. Da sich zunächst niemand für diese Aufgabe bereit erklärt hatte, haben meine Ref-Mädels und ich das mal mehr oder weniger in die Hand genommen. Entstanden ist schließlich eine neue Version von Andreas Bouranis „Auf uns“, bei dem wir glücklicherweise einen großen Teil einfach übernehmen oder nur minimal anpassen mussten. Das Umdichten der Strophen hatte es dafür in sich, aber mit dem Ergebnis waren wohl schließlich alle soweit zufrieden :)

In meiner Schule herrscht definitiv auch schon Abschiedsstimmung. Die Kids in „meinen“ Klassen wollen mich am Liebsten nach dem Unterricht gar nicht mehr gehen lassen, umarmen und belagern mich, damit ich möglichst lange im Raum bleibe :D Die ersten kleinen Geschenke wurden bereits überreicht und für Mittwoch – mein definitiv letzter Tag – wurden bereits Überraschungen angekündigt. Auch ich werde sicherlich noch eine große Ladung Kekse backen, damit die Kinder auch von mir noch etwas bekommen. Ein paar Mädels habe ich auch noch ein Foto von mir versprochen, das sie nachträglich in ihre Freundschaftsbücher einkleben können. Ich werde wohl sicherheitshalber ein paar mehr ausdrucken… :D Für die Kolleginnen gab es heute schon einen Kuchen, der sich großer Beliebtheit erfreut hat. Da es am Mittwoch schon früh Zeugnisse gibt, wäre es einfach zu stressig geworden und ich hätte vermutlich das meiste wieder mit nach Hause nehmen müssen und morgen bin ich nicht da.

Nächste Woche um diese Zeit habe ich dann schon meinen ersten Tag an der neuen Schule hinter mir. Dieser Neuanfang liegt allerdngs noch ein wenig im Nebel, da ich bisher immer noch nichts genaues bezüglich Klassen, Fächern oder Stundenplan weiß. Ich hoffe ja, dass sich das in den nächsten Tagen noch ändert, sodass ich mir zumindest ein paar Gedanken über die jeweils ersten Themen machen kann. Da ich nun an eine Grund- und Hauptschule gehe, kann es durchaus auch sein, dass ich in dem ein oder anderen Fach in der Hauptschule eingesetzt werde. Da bin ich schon total gespannt drauf! Neben meinen jetzigen Fächern Deutsch und Sachunterricht, die ich ja auch studiert habe, werde ich vermutlich noch Werken und Textil, vielleicht auch Werte und Normen unterrichten sowie eine AG leiten bzw. Aufgaben im Nachmittagsbereich übernehmen…

Wie (fast) jedes Ende und jeder neue Anfang stehe ich dem Ganzen mit einem lachenden und einem weinenden Auge gegenüber. Einerseits freue ich mich natürlich auf die neuen Aufgaben und Erfahrungen, die ich sammeln werde, auf die neuen Kolleginnen und Kollegen, zwischen denen ich mich hoffentlich schnell und gut einleben werde, und vor allem auf die Kinder, die einem oftmals so viel geben können. Andererseits bin ich natürlich traurig, dass ich meine Schule verlassen muss. Hier habe ich mich einfach eingelebt, bin mit den Regeln und Gegebenheiten vertraut, kenne mittlerweile die meisten Kinder mit Namen (auch viele, die ich nur ab und zu in Vertretungsstunden oder bei Ausflügen gesehen habe) und habe die ein oder andere Kollegin wirklich lieb gewonnen! Klar war die Zeit nicht immer einfach und es gab nicht immer nur Friede, Freude, Eierkuchen, aber dennoch möchte ich sie nicht missen! Ich habe viel gelernt und mich auf jeden Fall weiter entwickelt und das wahrscheinlich nicht nur was Unterricht angeht…!

Geschenke, Geschenke…

Weiter geht es mit dem Thema Geschenke, denn ich möchte euch die Geschenke zeigen, die ich von meiner Familie zur bestandenen Prüfung bekommen habe. Und weil diese zum Teil auch zum Thema Schule passen, ordne ich diesen Beitrag direkt unter der neuen Kategore „Auf ewig Schule“ ein ;)

Den Blumenstrauß der Schulleitung hatte ich euch hier ja schon gezeigt. Vom Geschenk meiner Kollegin, von dem ich ebenfalls bereits schrieb, bin ich euch aber noch ein Foto schuldig. Sie hat mir ein kleines feines Entspanungpaket geschnürt. Darin befinden sich Tee, ein kleines Duschgel, Augenpads, eine Maske, ein Teelicht und auf der Rückseite noch eine Packung Trüffel. Aber seht selbst.

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Von meiner Oma und ihrem Lebensgefährten gab es Geld und diverse Süßigkeiten, die ich am Montag zum Teil direkt an meine Prüfungsklassen weiter verteilt habe :D Meine Tante brachte ebenfalls einen Umschlag sowie eine Amaryllis mit, die mittlerweile jedoch auch schon einen anderen Besitzer gefunden hat *schäm* Von meinen Großeltern gab es noch einen Weihnachtsmann mit Tannenbäumchen, den ich euch aber später noch zeigen werde.

Meine Patentante hatte am Prüfungstag Geburtstag und lud uns alle am Sonntag zum Essen ein. Dort wurde dann mit allen Gästen auf die bestandene Prüfung angestoßen und einige waren im Laufe des Abends dann natürlich auch neugierig, wie es denn nun weitergehen würde. Mein Geschenk hatte meine Patentante in all dem Trubel allerdings vergessen und so kam sie am Montag auf einen kurzen Abstecher zu mir, um es mir zu geben und lies mich auch direkt auspacken, um zu sehen, wie es mir gefällt ;) Dabei kam ein kleines Heftchen mit Zitaten und eine Schachtel zum Vorschein, in der sich ein Lamy Kugelschreiber mit eingraviertem Namen befand. Dieser wird mir in Zukunft sicherlich gute Dienste leisten.

Das Geschenk meiner Eltern möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten, euch aber dennoch erst zum Schluss zeigen, weil es einfach etwas Besonderes ist. Ich hatte übrigens schon vorher so eine Ahnung, was es werden würde, weil meine Eltern beim Geburtstag meiner Oma nicht ganz unauffällig mit dem Handy nach etwas gesucht hatten und ich mit meiner Mutter beim Weihnachtsmarktbesuch im letzten Jahr ereits darüber gesprochen hatten. Als ich am Freitag bei meinen Eltern aufschlug, lag auf dem Küchentisch eine Karte, in die meine Mutter folgende Worte geschrieben hatte: „Gutschein für eine Puppe vom Weihnachtsmarkt“. Und damit war natrülich nicht irgendeine Puppe gemeint, sondern eine große Handpuppe vom Kumquats Stand, der seit Jahren auf dem Braunschweiger Weihnachtsmarkt vertreten ist.

Bereits am Abend konnte ich bei der ersten Runde Markt in diesem Jahr einen Blick auf die verschiedenen Puppen werfen und hatte direkt eine als Favorit. Ohne Geld funktioniert das natürlich nicht und so musste ich erst einmal ohne nach Hause fahren. Am Samstag hatte ich zwar das passende Geld von meinen Eltern bekommen, aber da fehlte einfach die Zeit dazu. Am Montag war dann aber beides vorhanden und so konnte ich Lucy „adoptieren“ und mit nach Hause nehmen :)

Ich muss sicherlich noch etwas üben, sie gut zu spielen, aber dann wird sie bestimmt vielen Kindern Freude bereiten. In meiner aktuellen Schule werde ich sie allerdings wohl nicht mehr in den Unterricht mit einbauen, da es ja quasi nur noch 2 Monate sind und ich sie im Fachunterricht vermutlich nicht so gut einsetzen kann, wie irgendwann als Klassenlehrerin bzw. dann in der neuen Schule… Bis dahin verbringt Lucy erstmal ihre Zeit bei mir Zuhause.

Endlich Lehrerin

Seit dem letzten Beitrag hier ist ja doch etwas Zeit vergangen, was jedoch so seinen Grund hat. Denn ich war total mit der Prüfungsvorbereitung im Gange und konnte aufgrund des Elternsprechtages und der Prüfung (beide an einem Freitag) nicht mal den Freitagsfüller vervollständigen und posten.

Jetzt hat das aber alles ein Ende, denn ich habe die Prüfung bestanden und darf mich nun Lehrerin nennen! :) Endlich haben sich Studium und Referendariat bezahlt gemacht und ein großer Abschnitt – nämlich die Ausbildung – geht nun zu Ende (auch wenn ich offiziell noch bis zum 29.02.2016 als Referendarin angestellt bin…).

Der Prüfungstag an sich begann für mich wie jeder andere Schultag auch mit dem Radiowecker um 6:00 Uhr. Das übliche Morgengedöns und dann losfahren um 7:00 Uhr, Ankunft an der Schule ca. 20 Minuten später, wo die ersten Kolleginnen ebenfalls schon eingetroffen waren.

Dieser kleine Glückbringer erwartete mich bereits an meinem Platz und das Steinchen bekam ich dann noch überreicht. Auch die Prüfungspuffer der Besten waren mit dabei :)

Gut war auf jeden Fall, dass ich eine Begleitung aus meinem Pädagogikseminar dabei hatte, so wurde die zwischenzeitliche Wartezeit nicht allzu lang. Ich ließ mich einfach in kleine Gespräche verwickeln, schaute noch kurz in meine Unterlagen und der Rest lief dann fast wie von selbst. Prüfungsunterricht, anschließend Zeit zum Vorbereiten der Reflexion, die Reflexion und dann die Bewertung der Fachseminarleiterin, die mir, v.a. nach der 2. Prüfungsstunde, wie eine Ewigkeit vorkam.

Danach gab es, etwas verspätet, „Frühstück“, was man eigentlich schon fast als Mittag hätte bezeichnen können, zumindest was die Uhrzeit angeht. Hätte ich vorher daran gedacht, evtl. einen Eintrag darüber zu schreiben, hätte ich die toll angerichteten Platten, die meine lieben Kolleginnen vorbereitet hatten, vielleicht noch fotografiert, was vermutlich doch etwas seltsam gewirkt hätte :D

Im Anschluss musste ich dann noch einmal zur mündlichen Prüfung ran und ich hatte kurz davor erstmal das Gefühl gar nichts mehr zu wissen. Insgesamt liefen die einzelnen 3 Prüfungsteile aber ganz gut und ich konnte zu den meisten Punkten auch etwas sagen.

Daraufhin benötigte die Prüfungskommission noch etwas Zeit, um die Note festzulegen und aus allen 3 Noten letzendlich die Prüfungsnote zu berechnen. In der Zeit gönnten wir uns einen kleinen Schnack mit einer Kollegin, die noch gewartet hatte und schnappten anschließend noch etwas Luft.

Zurück im Raum, wurde mir immerhin schon mal mitgeteilt, dass das vorläufige Zeugnis auf jeden Fall schon mal da wäre, was so viel hieß wie bestanden. Der Rest war dann fast egal :D Kurze Begründung für die einzelnen Noten, ich hatte sie mir vorher nämlich nicht sagen lassen, Glückwünsche und das Überreichen des Zeugnisses. Im Anschluss durften auch die Kolleginnen dazu kommen. Sie brachten (alkoholfreien) Sekt zum Anstoßen und die Schulleiterin überreichte mir noch einen Blumenstrauß, der das Wocheende erst mal bei meinen Eltern verbracht hat xD
 
Im Lehrerzimmer noch ein Plausch mit den beiden Kolleginen, ein weiteres kleines Geschenk und dann machte ich mich nach einem langen, aber erfolgreichen Tag, auf den Heimweg, der jedoch nicht bei mir, sondern 800m zuvor bei meiner Mutter endete :)

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